Was kommt nach Access?

Access ist eine Software, die es erlaubt umfangreiche Datenbanken schnell und preiswert zu erstellen. Die damit geschaffenen Lösungen sind bei Nutzung innerhalb eines Werksgeländes mit überschaubarer gleichzeitiger Anwenderzahl in der Regel vollkommen ausreichend.

Der Einsatz von Microsoft Access hat Grenzen

Probleme bereitet z.B. die Überwindung großer Entfernungen. Es gibt Möglichkeiten, damit zurechtzukommen, wie z.B. durch die Verwendung von SQL-Servern oder Terminalservern.

Ein anderes Problem ist Installationsaufwand. Für die Installation müssen im Normalfall Administrationsrechte gewährt werden.

Auf mehrere Rechner verteilte Access-Anwendungen mit unterschiedlichen Versionsständen könnten bei Arbeitsabläufen und Berechnungen unterschiedliche Ergebnisse erzeugen.

Kurzfristige Netzwerkunterbrechungen während des Schreibvorgangs können eine Access-Datenbank beschädigen.

Webbrowser, Datenbank- und Anwendungsserver

Die Zukunft gehört hochwahrscheinlich WEB-browserfähigen Oberflächen, die es ermöglichen ohne Installation vor Ort Information weltweit abzurufen und zu bearbeiten. Die notwendigen Programm- und Layoutstrukturen fließen bereits in die Entwicklung der aktuellen Access-Datenbanken mit ein. Die sind z.B. die Berücksichtigung von unterschiedlichen Bildschirmformaten und die Nutzung von Bildschirmteilern, die Vorbereitung zur Mehrsprachigkeit.

Umgekehrt macht es Sinn in den Webbrowser-Anwendungen Funktionalitäten, die zuvor in Access entwickelt wurden weiter zu verwenden. Dies schließt die Verwendung der Rechnerleistung der abfragenden Arbeitstationen mit ein.

Die entscheidende Programmlogik wird auf Application-/Anwendungs-Servern betrieben werden, die in der Nähe der Datenbankserver stehen. Beide Zusammen stellen eine einheitliche Datenverarbeitung und kontrollierte Datenspeicherung sicher.

Datenbanken mit Zukunft

Richtig gemacht, sind Access-Datenbanken offen für die Zukunft. Die oben beschriebenen Probleme lassen sich durch den separaten Austausch von Benutzeroberfläche und Datenspeicherung Stück für Stück lösen.

Jede Datenbankstruktur entwickle ich mit der Vorstellung, daß diese mindest so lange besteht, wie das verwendende Unternehmen und daß sie weltweit einsetzbar ist.

Das Beispiel: www.compoundinfo.com ist ein Ergebnis dieser Strategie. Diese Datenbank ist eine Ableitung aus einer hausinternen Access-Datenbank eines Industrieunternehmens. Die internetfähige Version ist auch bei hohen Zugriffszahlen relativ schnell, da die Clientrechner einen Teil der Arbeit mit übernehmen. Zusätzlich Geschwindigkeit entsteht durch den Nutzung eines SQL-Servers. Dies geschah zur Sicherheit, da auf dem sendenden Internetserver etliche Internet-Präsenzen beheimatet sind.  

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